menu
logo elternguide
Internetguide für Eltern
logo elternguide
Internetguide für Eltern

WhatsApp

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=b3K3nrv0oL0

Kurz gefasst:

  • Kostenfreier Messenger
  • Mit der Handynummer registrieren
  • Möglichkeiten: Chats, Videoanrufe, Gruppenchats
  • Mögliche Gefahren:
    • private Informationen preisgeben
    • Bilder oder Videos teilen, die durch Dritte weitergegeben werden
    • Sexting
    • (Cyber-)Mobbing
    • unerwünschte Kontaktaufnahme durch Fremde
    • Kettenbriefe
    • Häufigkeit und Dauer der Nutzung, Überforderung – z.B. durch Klassenchats mit hunderten täglichen Nachrichten
  • Altersfreigabe: 13 Jahre

Was ist WhatsApp?

WhatsApp ist ein kostenfrei angebotener Messenger. Nach dem Download muss man sich mit einer Handynummer registrieren. Danach können einige Einstellungen im Profil, z.B. das Profilbild und die Status Information. Die wesentliche Funktion von WhatsApp ist das Versenden von Nachrichten. Das können Textnachrichten, Bilder und Videos sein. Sie können entweder an einzelne Personen oder eine ganze Gruppe versendet werden. Unter Jugendlichen ist es besonders beliebt, Emojis und Smileys zu versenden. Die Nachrichten werden, anders als bei SMS, über das Internet versendet. WhatsApp ist für Android, iOS, Windows Phone und auch für Windows und Mac verfügbar.

Was fasziniert Jugendliche besonders daran?

Jugendliche können mit WhatsApp kostenlos und schnell mit Freunden, Eltern und Bekannte in Kontakt treten. Sie benötigen dafür eine Verbindung zum W-Lan oder eine Flatrate für mobile Daten ihres Anbieters. Dann können sie Inhalte und Bilder teilen, Sprachnachrichten verschicken oder Videoanrufe durchführen.

Was ist problematisch an dem Angebot?

Gerade weil der Dienst so beliebt ist, birgt er auch ein paar Herausforderungen besonders für junge Menschen. Zum Beispiel kann man sehen, wann der Nutzer das letzte Mal online war oder ob er eine Nachricht gelesen hat oder nicht. Dadurch kann auch Druck entstehen. Wenn in einem Klassenchat manchmal hunderte Nachrichten täglich ausgetauscht werden, kann das Jugendliche auch überfordern.

Jugendliche können zudem leicht mit Fremden in Kontakt kommen oder persönliche Daten, Bilder und Videos teilen, die dann weiterverbreitet werden. Hier ist es wichtig, dass Sie als Eltern Ihr Kind auf mögliche Probleme hinweisen. Auch Kettenbriefe, dubiose Gewinnspiele oder unverständliche Benachrichtigungen können problematisch sein.

Außerdem greift WhatsApp auf zahlreiche Informationen des Nutzers zu, zum Beispiel auf die gesamte Kontaktliste im Handy.

Was meint der Anbieter?

WhatsApp versucht, mit Sicherheitseinstellungen die Nutzung zu verbessern. Zum Beispiel kann man Personen blockieren, den aktuellen Standort (genannt Live-Standort) nicht übertragen oder die Lesebestätigung von Nachrichten deaktivieren. Nutzer können auch die Sichtbarkeit des eigenen Profils einschränken.

Der Anbieter weißt darauf hin, die Nachrichten zu verschlüsseln. Dann werden die Nachrichten „lediglich“ auf den Servern gespeichert bis sie gelesen werden.

Was sollten Eltern beachten?

Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder den Messenger verantwortungsbewusst nutzen. Zum Beispiel keine persönlichen Daten an unbekannte Personen weitergeben. Gemeinsam können sie Einstellungen für die Sicherheit vornehmen. Das geht in der App selbst, aber auch in der Verwaltung der Zugriffsrechte im Android- oder iOS-Betriebssystem (jeweils unter Einstellungen). Es kann passieren, dass bestimmte Funktionen nicht mehr benutzt werden können, wenn bestimmte Zugriffe verweigert werden.

Neben den Sicherheitseinstellungen sollten Eltern ihre Kinder auf mögliche Gefahren hinweisen. Dazu gehört zum Beispiel, Nachrichten auch mal nicht zu lesen und sich von Freunden oder Klassenkameraden nicht unter Druck setzen zu lassen. Besprechen Sie als Eltern mit ihrem Kind, dass auch im Internet ein freundlicher Umgangston herrschen sollte.